Leistungen
Corporate Strategie, UI/UX-Design, Corporate Print, Infografiken, Dokumentation
Kunde: Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) ist der Dachverband der Verbraucherzentralen und steht im direkten Austausch mit Politik, Unternehmen und Verbänden für die Interessen der Verbraucher:innen ein.
Auftrag: Der Jahresbericht stellt zentrale verbraucherpolitische Erfolge des vzbv dar und richtet sich vor allem an den Zuwendungsgeber sowie politische Entscheidungsträger:innen. Der bisherige Jahresbericht ist ein gedrucktes Magazin, das mit der Neuausrichtung in ein digitales Format überführt werden soll, das die bisherigen Inhalte für das Medium neu aufbereitet: multimedial, grafisch ansprechend und strukturell klar gegliedert, barrierearm.
Umfang: Konzeption und Dokumentation der Übertragung vom analogen zum digitalen Jahresbericht, Navigationsarchitektur, gestalterischer Aufbau von 6 verschiedenen Seitentypen, Recherche für begleitendes kreatives Flyerformat, 25 Infografiken, kreative Konzeption & Layout 16-seitiger Flyer
Verbraucherzentrale Bundesverband | Digitale Plattform
Verbraucherschutz. Digital neu gelesen.
Wie lässt sich ein umfangreicher, analog gedachter Jahresbericht in ein zeitgemäßes digitales Format übersetzen? Für den Verbraucherzentrale Bundesverband wird der Jahresbericht konzeptionell neu strukturiert und als digitales Medium umgesetzt. Im Fokus stehen eine klare Informationsarchitektur, eine verlässliche Nutzer:innenführung und ein Format, das Orientierung bietet – ergänzt durch einen begleitenden Flyer, der gezielt in den digitalen Jahresbericht einführt.
Struktur neu gedacht
Der gedruckte Jahresbericht folgt einer festen Dramaturgie. Diese Struktur bildet die inhaltliche Grundlage und wird für den digitalen Raum jedoch neu übersetzt. Mithilfe von Wireframes entsteht eine digitale Informationsstruktur, die Inhalte bündelt, priorisiert und unterschiedliche Einstiegspunkte ermöglicht. Zugleich wird der Jahresbericht als dauerhaftes System konzipiert, das über eine eigenständige Subdomain die strukturierte Archivierung vergangener und die Erweiterung um künftige Jahrgänge erlaubt.
Gestaltung, Inhalt und Redaktion werden dabei gemeinsam gedacht. Ein modulares Set an Content-Elementen legt fest, welche Inhalte in welcher Form dargestellt werden und sorgt für Konsistenz über alle Seiten hinweg. Ein begleitender redaktioneller Leitfaden unterstützt die Redakteur:innen bei der Pflege und Weiterentwicklung der Inhalte und definiert, wie neue Anforderungen – etwa zusätzliche Themenformate – gestalterisch und strukturell umgesetzt werden.
Der Jahresbericht wird als digitales Orientierungssystem gedacht – nicht als Abbild des Prints. Die Struktur ermöglicht verschiedene Lesarten und Nutzungsszenarien und macht Inhalte im digitalen Raum gezielt auffindbar.
Gestaltung, die Orientierung schafft
Gestaltung und Nutzer:innenführung greifen ineinander. Typografie, Farbflächen und visuelle Akzente strukturieren die Inhalte und führen durch die Themen des Jahres. Grafiken, Hervorhebungen und modulare Elemente erleichtern den Zugang zu komplexen Inhalten. Ergänzend erweitern multimediale Formate – etwa Videos mit Teamleiter:innen aus den Fachbereichen – den Jahresbericht um persönliche Einblicke und verdichten zentrale Aussagen.
Gedruckt – als Brücke zum Digitalen
Zur Einführung und Bekanntmachung des neuen Formats entsteht ein kompaktes Printmailing. Es teasert zentrale Kernthemen des Jahresrückblicks an und verweist über QR-Codes direkt in die entsprechenden Kapitel des digitalen Jahresberichts. So erleben die Zielgruppen den Übergang von Print zu Digital nahtlos – vom ersten Impuls zur inhaltlichen Vertiefung.
